Ilselottes Wochenrückblick

 Ein bisschen später als sonst kommt mein Rückblick dieses Mal. Das liegt daran, dass Bettina keine Zeit hatte, mit mir am Computer zu arbeiten. Sie war ganz wild noch einkaufen gestern und dann musste sie noch ein paar viele Blumentöpfe ins Haus schleppen, weil die Wettermenschen sagen, dass es ganz ganz gaaaaaaanz fies kalt werden soll und die Pflanzen dann erfrieren würden. Und dann hat sie noch andere Futterplätze für die Wintervögel draußen eingerichtet, die nicht wegwehen oder einschneien können. 

Habt ihr zu Hause auch Futterplätze für die Draußen-Tiere? Wir haben auch Nüsse und Samen für die Eichhörnchen ausgelegt, weil die manchmal total schusselig sind und ihren Kram nicht wiederfinden, den sie selber versteckt haben. Wie Bettina, hihi. Und eine Futterstelle für die Fasanen haben wir auch, weil wir hier richtig viele haben und die immer so neidisch gucken, wenn die kleinen Vögel Futter bekommen und sie nicht. 

Eigentlich habe ich auch noch Socken bei Bettina bestellt, die sie mir stricken soll, aber jetzt seid ihr erst einmal dran und ich berichte, was es im i-Punkt so passiert ist in der vergangenen Woche: 

1. Morgens sind jetzt außer Vanessa auch immer noch Bettina oder Ulrike bei uns. Die Lehrerinnen begleiten jetzt nur noch die Lernzeiten in der Schule drüben. 

Kurz vor dem Mittagessen kommen dann immer noch Leslie, Sascia oder Yvonne dazu und bleiben dann bis zum Ende bei uns. Anna kann zur Zeit leider nicht bei uns sein, weil ihre drei Kinder ja auch zu Hause bleiben müssen und nicht in die Schule dürfen, da muss sie dann aufpassen und ihnen bei ihren Aufgaben ein bisschen helfen. Wir vermissen Anna, und einige Kinder haben ihr Briefe geschrieben, damit sie merkt, dass wir an sie denken. Darüber hat sie sich voll doll gefreut! 

2. Weil noch ein paar Kinder zusätzlich in die Notbetreuung gekommen sind, mussten wir zwei Gruppen haben, das hatte ich euch ja schon erzählt. Das ist ein bisschen schade, weil wir jetzt nicht mehr alle zusammen spielen und Mittag essen dürfen. Aber es ist auch ein bisschen gut, weil sonst ja wieder zu viele Menschen in einem Raum wären und das mit dem Abstand halten wieder nicht so gut klappen würde. 

Ich hab aber mal um die Ecke geguckt, was die großen Kinder da drüben so machen. Sie haben eine eigene Maus-Show vorbereitet, das war mal richtig cool! 

Hier machen sie aus einem Riesenkarton einen Fernseher. Da war auch vorher einer drin, in dem Karton, deshalb passte das gut! 

Und weil sie saubere Ferkel sind, haben sie den Kartonfusseldreck auch wieder weggefegt, damit Frau Bednarz nicht so viel Arbeit hat. Die kocht ja jetzt immer ganz alleine für uns, total lecker! 

3. Die Mensa und der Flur unten sind nämlich immer noch monstermäßige Baustellen. Die Handwerker haben die Löcher in den Wänden aber schon wieder zugemacht. Jetzt muss nur noch wieder Farbe an die Wände, sonst sieht das total blöd aus. Ich will am liebsten Pink mit weißen Punkten, aber die anderen Großen finden das nicht so richtig gut. Erwachsene eben. Keine Ahnung, was wirklich schick ist. 

Und weil Frau Bednarz gerade immer so viel um die Ohren hat, habe ich ihr natürlich auch geholfen:

Ich habe die Tische in unserem Gruppenraum desinfiziert mit diesem pfffft-pffffft-Stinkezeugs. 

Weil nämlich Frau Bednarz auch meine Freundin ist und ja die Mensa nicht richtig funktioniert und das ist ziemlich nervig, wenn man für so viele Kinder kochen soll und auch noch Corona frei rumläuft. 
Aber wenn alle mithelfen und zusammenhalten, dann kriegen wir das hin. 

4. Ein paar Ersties haben mit einer richtigen Nähmaschine genäht und jetzt haben die eine frische Deko für ihren Gruppenraum: 

Zuerst haben sie ganz viele Dreiecke aus Baumwoll-Stoffresten ausgeschnitten.



Dann haben sie die Dreiecke zugenäht. Ich hab zuerst gedacht, sie haben sich voll vertan, weil alle Dreiecke verkehrt herum zugenäht waren und oben noch offen: Die hässliche Stoffseite war außen. Aber das muss so, haben sie gesagt, damit man hinterher die Naht nicht sieht. 

Hat geklappt. Die Mädels haben dann alle Dreiecke gewendet, dann sahen sie richtig schön aus.   Also... die Dreiecke. Die Mädels sehen ja immer richtig schön aus! 

Ich hab es auch mal probiert mit der Nähmaschine, aber ich hatte ein bisschen Angst, dass ich meine Finger mit annähe. Das wäre aber echt blöd, weil ich dann für immer so Dreiecke an den Händen hätte... uaah! 


Die Mädels konnten das aber richtig gut! Kein einziger Finger irgendwo dran genäht!

Zum Schluss hat Bettina dann noch so einen gaaaaanz langen dünnen Stoffstreifen an die Dreiecke genäht, damit man die dann alle auf einmal aufhängen kann. Und jetzt sieht das so aus:


Ich finde ja, wenn die jetzt plötzlich alle so gut nähen können, dann könnten sie mir doch mal ein paar neue Sachen nähen, oder?

Bis nächste Woche! Dann stelle ich euch mal meine Freundin Jule vor. Die arbeitet nämlich auch in einer OGS, aber in einer ganz anderen. 


                                                                                                        Ilselotte                                                   






Geburtstags-Überraschung!

Heute war es supertoll in der OGS! Ich hatte nämlich Geburtstag. Wusste ich gar nicht, aber drei nette Mädchen aus meiner Gruppe haben gesagt, dass das so ist. Und dann haben sie mir einen wunderschönen Geburtstagstisch gedeckt:


Das war voll nett, oder? Ich habe mich ganz ganz dolle gefreut. 

Und guck mal, diese eigenartigen Zwiebeln, die Bettina letztens in Gläser gesteckt und überall in unserem Gruppenraum verteilt hat, sind tatsächlich Blumen geworden:
Die gelben Blumen heißen Narzissen, und die weiße vorne rechts wird bestimmt eine Tulpe. 
Bei den anderen warten wir noch, wie die dann aussehen werden. 
In unserem Mini-Gärtchen hat sich aber noch nichts getan. 

Dann habe ich noch ausprobiert, ob ich in der Lego-Villa wohnen könnnte, wenn ich mal groß bin. 
Na ja... passt nicht so ganz. Hugo hatte ein bisschen Sorge, dass ich mit meinem Popo irgendwas da drin kaputt sitze, aber es ist alles heile geblieben. 

Wir mussten übrigens jetzt wieder zwei Gruppen bilden, weil mittlerweile einige Kinder dazu gekommen sind. Beim Mittagessen sind wir auch in zwei verschiedenen Räumen. Das war ein bisschen komisch, weil wir die Großen jetzt nicht mehr treffen dürfen, nicht mal draußen.  Corona nervt langsam echt. 

Also haben wir es uns bei uns im Gruppenraum nett gemacht und die Großen waren nebenan im Zweitie-Raum. Ich glaube, ich gucke morgen mal um die Ecke um zu sehen, wie es ihnen da drüben geht. 




Zwei coole Jungs haben eine tolle Burg gebaut, guck mal! Mit Geheimgang, aber ich verrate nicht, wo er ist, weil er dann ja nicht mehr so richtig geheim ist. 

Wir haben auch noch ziemlich viel genäht, aber was es damit auf sich hat, zeige ich euch, wenn es richtig fertig ist. Bis morgen!

                                                                        Ilselotte





Gummibärchen-Mathe

Heute waren Bettina und ich nicht in der OGS und ich sollte zu Hause Mathe lernen. . Damit das Mathe mehr Spaß macht, habe ich mir Gummibärchenrechnen gewünscht. Guck:

Plus rechnen kann ich ja schon ganz gut und zählen auch. Bis 10 geht das schon super! 

Hier habe ich ausgerechnet, wieviel 2 Gummibärchen plus 3 Gummibärchen sind. Das war leicht, das sind nämlich 5 rote Gummibärchen. 

Dann wollte ich lieber was in bunt rechnen, weil nur rote Gummibärchen irgendwann langweilig werden. Grüne finde ich auch hübsch. Und lecker. 

Bettina hat mir noch 5 grüne Gummibärchen gegeben und ich sollte ausrechnen, wieviele es jetzt insgesamt sind. 

Ich hab dann mal 5+5 gerechnet, weil das auch einfach ist. Sind nämlich 10, kannste nachzählen!

Meistens jedenfalls.... 

Irgendwas stimmt hier aber nicht.... so mit dem Ergebnis... weil 5+5 doch eigentlich wirklich und ganz in echt 10 sind.... Da fehlt ein Gummibärchen.... aber ICH WAR DAS NICHT!!!

Na ja... oder vielleicht war ich das doch... so ganz versehentlich. Das grüne Gummibärchen wollte einfach nicht mehr mitspielen. Da habe ich es gerettet. Ehrlich, ich konnte gar nichts dafür! 

Bettina sagt, da habe ich wohl  mal Minus gerechnet. Weil bei Minus nämlich immer was verschwindet. Muss ich glatt noch mal probieren, das mit dem Minus: 


Ich habe ein neues grünes Gummibärchen bekommen, da waren es dann wieder ganze 10. Dann hat Bettina gesagt, ich soll jetzt mal 10-4 rechnen. Schaffe ich. Locker. Weil ich ja jetzt weiß, dass die Gummibärchen nach dem Minus-Zeichen verschwinden:

Hier lasse ich die 4 Gummibärchen verschwinden. 


Jetzt sind es noch 6, kannste nachzählen. 10-4 = 6. Habe ich ganz alleine herausgefunden! 

Da hat Bettina mich gelobt, weil ich so matheschlau bin. Und dann sollte ich gleich noch eine Minus-Aufgabe mit den 10 Gummibärchen rechnen. 

10-2=?  

Ja... wie soll ich das denn machen? Ich hab doch nur noch 6 Gummibärchen, weil ich doch -4 rechnen sollte vorhin, da habe ich die 4 Gummibärchen verschwinden lassen, guck:

Bettina sagt, dass ich die Matheaufgaben nicht aufessen sollte. Na sowas! Erst erklärt sie mir, dass bei Minus die Gummibärchen verschwinden und dann soll ich sie nicht aufessen. Wie sollen die denn sonst verschwinden?? 

Sie will mir aber auch keine 4 neuen grünen Gummibärchen geben, weil ich sonst einen Zuckerschock kriege und nur noch Quatsch mache. Hm. Na gut... aber mit meinen 6 restlichen Bärchen kann ich immerhin noch 6 minus 5 rechnen. 

Ich hab einfach die 5 roten Gummibärchen aufgegessen. Minus eben, da verschwinden Sachen. 

Blieb noch genau 1 grünes übrig. Aber mit nur einem einzigen Gummibärchen kann man nicht so arg viel rechnen. Also habe ich schnell noch 1minus 1 gerechnet und das auch noch aufgegessen. 





Ich glaube, das mit dem Minus habe ich jetzt verstanden. Und ich glaube, Minusrechnen finde ich viel leckerer als Plus! 

                                            
Bis morgen, da darf ich wieder in die OGS!
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Fast wie Sommer!

Heute durfte ich wieder mit in den i-Punkt und ich habe Bettina die Bade-Aktion von gestern verziehen. Im i-Punkt war nicht allzu viel los heute, weil der zweite der beiden beweglichen Ferientage war und noch ein paar Kinder zu Hause geblieben sind. 
Wir hatten auch keine Aufgaben und deshalb Zeit, einen kleinen Mini-Garten zu werkeln, schaut mal: 

Zuerst haben wir eine kleine Holzkiste mit zwei dicken Mülltüten ausgekleidet, damit der Mini-Garten nicht aus der Kiste herauskrümeln kann und auch beim Gießen keine Matsche-Sauerei entstehen kann. 
Dann haben wir so eine Art Steinchen unten in die Kiste gefüllt. Die fühlten sich ganz rau an, und sie waren auch ganz leicht. Da ist nämlich mehr Luft drin als in normalen Steinen. Und dann können sie Wasser wegschlürfen, falls wir mal zu viel gießen. 


Auf die Steine haben wir Blumenerde gekippt und die gut festgeklopft. 



Dann haben wir ganz verschiedene Blumenzwiebeln in die Erde gesteckt. Da sollen dann mal die Blumen rauswachsen. Bei manchen kann man schon sehen, dass sie so Blätter herausschieben. 



Darüber kam noch eine dünnere Schicht Blumenerde. 
Ganz zum Schluß haben wir unseren Mini-Garten gegossen, denn die Pflanzen brauchen ja auch was zum Trinken. 

Jetzt sind wir gespannt, ob unsere Blumen wirklich wachsen wollen im i-Punkt! 
Wir werden sie jedenfalls gut pflegen.

 Später ist dann noch etwas sehr Eigenartiges passiert: 

Bettina wollte in der neu angemalten Küche oben Tee kochen und hörte plötzlich ganz viele Vogelstimmen. Sie hat uns dann gerufen, weil sie dachte, sie spinnt jetzt vielleicht in echt - aber wir haben die Vögel auch gehört. Und dann haben wir auch herausgefunden, woher die Vogelstimmen wirklich kamen....

Stell mal den Ton an und lausche, ob du sie auch hören kannst. Und dann finde heraus, wo die Vögel herkamen: 


Sehr lustig jedenfalls. Wir haben ein Gärtchen und Vögel. Im i-Punkt war heute also fast Sommer! 

Ilselotte muss baden

Sie hat es wirklich getan! Bettina hat mich gestern in die Badewanne gesteckt! Wo ich doch so üüüü-über-haupt nicht gerne baden mag! Baden ist nämlich zwölfzig mal schlimmer als Zimmeraufräumen. Aufräumen macht dich wenigstens nicht komplett nass. Aber sie kannte kein Pardon. Muss sein, hat sie gesagt. Und dann kam es, wie es kommen musste.... Guck selber:

Das ist meine Badewanne. Aber ich finde Baden blöd, da hilft auch das Quietsche-Entchen nicht! 
Ich wollte wenigstens Badeschaum, der nach Keksen riecht. Aber Bettina hatte sowas natürlich nicht im Haus. Sie hat da was ins Wasser gekippt, das nach Mandarinen riecht. Also wirklich, ich bin doch kein Obst!!


Kann mich bitte sofort hier jemand rausholen???



Bäääh..... Gesicht waschen.... iiiiiih!!!! 


Nach einer gefühlten Ewigkeit fand Bettina mich sauber genug und sie hat mich  wieder an Land geholt. Ich finde ja, zu viel Wasser ist absolut nicht gesund. Nee. Gar nicht. Die Haut schrumpfelt und die Finger schrumpfeln und überhaupt alles schrumpfelt und sieht hinterher aus wie ein uralter Schumpfelapfel. 

Ich will aber keine Schrumpfellotte sein, die noch dazu nach Mandarinen riecht!  

Ich habe vorsichtshalber erst einmal nachgesehen, ob ich schon Schwimmhäute zwischen den Fingern habe. Waren aber zum Glück keine da.  

Immerhin war das Handtuch in meiner Lieblingsfarbe und ganz kuschelig. 

Trotzdem habe ich den Rest des Tages in meinem Schaukelstuhl mit meinem Kuscheltier geschmollt. Bettina fand ich heute gemein. Damit sich das ändert, muss sie mir zum Trost mindestens 5 Geschichten vorlesen. Und ich verlange 3 Extra-Kekse!
Jawoll. 


Von Sockenpferden und Waveboardfahrerinnen

 Hallo ihr lieben i-Pünktchen und i-Punkte, liebe Hobby-Horsing-Anna! 

Ich hoffe, ihr hattet auch ein richtig schönes Wochenende - so wie ich. 

Am Sonntag - also gestern - war soooo schönes Wetter! Als ich wach geworden bin,  habe ich erst gedacht, jemand hätte draußen vergessen, das Licht auszuknipsen! Dann habe ich aber germerkt, dass es die SONNE ist! Die hatte ich schon ein paar Tage nicht mehr so ganz richtig gesehen, aber ich habe sie wiedererkannt! 

Aber alles schon der Reihe nach: 

Am Samstag waren nämlich meine Nachbar-Freundinnen und hier (die sind alle aus einer großen Familie, sonst hätten sie ja nicht alle auf einmal kommen dürfen.... Corona und so.... nervige Sache, ihr wisst schon). Weil ja Anna von den Froguinen mich auf die Idee mit dem Hobby-Horsing gebracht hat und ich dafür unbedingt noch so ein Steckenpferd brauchte, haben wir gemeinsam Steckenpferde aus alten Socken gewerkelt. Die Socken hatte Bettina aber vorher gewaschen. Wegen einer eventuellen Geruchsbelästigung.... ihr wisst schon. ;-) 

Alte Socke,
neu gewaschen 

Die gewaschenen alten Socken haben wir dann ausgestopft. Ganz, ganz fest. Daraus werden nämlich dann die Köpfe für unsere Steckenpferde. Da, wo sonst die Zehen drinstecken, ist das Maul und da, wo sonst die Hacken drin sind, ist oben am Pferdekopf. Versteht ihr, was ich meine?? Falls nicht, seht ihr das gleich auf den Fotos. 

Bettina hat ein altes Kopfkissen gefunden, da kam an einigen Stellen schon das Innenzeugs raus, das durften wir nehmen. Man kann aber auch Füllwatte, Wollreste, richtige Watte oder so was in der Art nehmen. Auf gar keinen Fall darf man in ein Kissen, das noch verwendet wird, einfach versehentlich Löcher machen, das gibt Ärger. 



Hier ist ganz viel Filz und ein paar Lederreste:
 Das können wir nehmen, um Augen, Nüstern oder vielleicht sogar ein Halfter zu machen. 
Für die Ohren haben wir aus Pappe eine Schablone angefertigt und die dann auf den Bastelfilz übertragen und ausgeschnitten. 

Dann werden die Ohren an die ausgestopfte Socke genäht, die ja der eigentliche Pferdekopf ist. 
Hier haben wir noch Augen auf Filz gemalt, die wir dann hinterher ausgeschnitten haben. Man kann aber auch Wackelaugen ankleben, wenn die groß genug gucken. 
Fast zum Schluß kommt die Mähne. Dafür haben wir ganz viele Wollfäden oben an unsere Pferdeköpfe genäht. Na ja... genaugenommen hatten wir dann keine Lust mehr und wollten spielen, deshalb mussten Bettina und die andere Mama nähen. Hihi. Da konnten sie gleich noch fein Tee trinken und eine Runde quatschen. 


So. Das erste Pferd ist pferdig. Äh... FERTIG. Wir haben den Kopf dann am unteren Ende, da wo eigentlich der Fuß aus der Socke guckt und jetzt die Füllwatte rausquoll auf einen Stock gesteckt, den Bettina von den abgeschnittenen Ästen aus unserem Garten noch irgendwo hatte, und das Ganze dann so richtig festgebunden mit einem starken Bindfaden. 

Eigentlich wollten wir noch Turnier mit unseren neuen Hobby-Horsing-Steckenpferden spielen, aber dann haben wir doch lieber Crepes gegessen. Machen wir dann halt wann anders, das mit dem Turnier. 


Am Sonntag dann (also gestern) war ja sooooo schönes Wetter, da musste ich uuuuunbedingt nach draußen. Da habe ich dann bemerkt, dass eine von den großen Mädels ihr Waveboard bei uns vergessen hatte.... hihi.... das habe ich dann gleich mal ausprobiert. Hat gut geklappt, ich bin voll begabt beim Wackeln, guck selber:

Hier übe ich noch etwas. 
Aber hier kann ich schon total cool fahren!!! Wuuuhuuuuu.....!!!

Danach bin ich noch ein bisschen am Seil in den Apfelbaum geklettert. War aber nichts los da oben, dafür hatte ich einen tollen Ausblick, weil ja die Blätter noch nicht da sind und mir keine Äpfel auf den Kopf fallen konnten so wie im Herbst immer. 

Schließlich musste ich mich ein bisschen auf der Bank in der Sonne ausruhen und mit dem Kater Willi reden. 



Dann kam die Waveboardbesitzerin, weil sie auch gemerkt hatte, wo es ist und wir haben das neue Sockenpferd ein bisschen ausprobiert. Ich glaube, ich brauche doch lieber noch ein Halfter, sonst wirft es mich immer ab, das wilde Pferd, das! 

Von meiner Lissy habe ich ein tolles Foto bekommen, das darf ich euch zeigen:

Sie hat mein Keksrezept ausprobiert! 
Liebe Lissy, vielen Dank für das tolle Foto - ich hoffe, die Kekse haben dir richtig gut geschmeckt! 


Jetzt muss ich aufhören mit Schreiben, Bettina will mich in die Badewanne stecken!! Zu Hilfe!!! 

Wenn ihr morgen hier nichts von mir lest, kommt mich bitte retten! Ich mag nicht baden....


Eure Ilselotte